Swordfish – 20 Years ago

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Misdirection. What the eyes see and the ears hear, the mind believes!
Gabriel

Swordfish oder wie er im deutschen heißt Password Swordfish, ist in meinen Augen der Beste Heist-Filme aller Zeiten, dicht gefolgt von Ocean’s Eleven und Sneakers (BTW: welcher auch über Cyber Kriminalität ist)

Das ich den Film soo gut finde hat nichts damit zutun, dass es um Cyber Kriminalität geht. Genau im Gegenteil, die Hacking und Computer-Parts ziehen, gerade für mich als ITler, den Film eigentlich runter – Ich sage nur 315.-IP-Adressen, etc. Genau so wie Hugh Jackman als “Hacker”, da war ja Matthew Broderick in Wargames noch glaubwürdiger.

Nein – was den Film so gut macht ist erstens der ganze Plan mit all seinen Twists und Feinheiten und das es einer der sehr wenigen Filme ist, in dem der Villain zum Schuss erfolgreich ist und mit der Beute (und in diesem Fall auch noch dem Girl) entkommt.

Diese Villan, Gabriel Shear, wird von John Travolta so genial und charismatisch verkörpert, dass man auch kein Moralisches Problem hat wenn er am Ende entkommt.
Und egal was man von ihm als Person hält, diese Rolle ist nach meiner Meinung sein Beste, natürlich zusammen mit Tony Manero; Sean Archer / Castor Troy und besonders Vincent Vega.

Wie schon gesagt, Hugh Jackman spielt den “Held” zwar gut, aber das überragenden Hacker-Genie nimmt man ihm einfach nicht ab. Vielleicht auch weil immer darauf wartet, dass er die Krallen ausfährt.

Halle Berry finde ich geht in ihrer Rolle sehr unter, was nicht daran liegt, dass sie gegen Travolta und Jackman anspielen muss. Es ist halt, dass dass das Drehbuch der Rolle von Ginger Knowles, abgesehen von zwei Twists, nicht viel zu tun gibt. So gesehen erscheint ihre overrated Top-Less-Szene auch unter einem anderen Licht.

Eine sehr gute Story mit mehreren unerwarteten Twists, gut gemachte Action- und Stunt-Szenen (fast ohne GCI), ein charismatisch hoch intelligenter Villain gegen einen “realistischer” Held und dann noch ein ungewöhnliches Ende. Das sind alles genau die Dinge, welche den meisten (fast allen) Filmen heute fehlt.
Mit der “richtigeren” / “echten” Darstellung der Computer-Aspekte wäre er sicher noch Besser geworden. Aber auch so, oder gerade deswegen, ist es ein genialer Film geworden.
Aber dann wäre er vielleicht auch schlechter gealtert … so wie eine DES 128(!)-Bit Verschlüsselung …

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