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40 Years ago: Leia’s Slave Outfit

Luke saw Leia seated there, now, by Jabba’s belly.
She was chained at the neck and dressed in the skimpy costume of a dancing girl.
He could feel her pain immediately, from across the room – but he said nothing,

Die Szene

Vor 40 Jahren kam mit Return of the Jedi der dritte und letzte Teil der ursprünglichen Star Wars-Trilogie in die Kinos. Neben vielen heute legendären Szenen und Zitaten brachte dieser Film eines der ikonischen Outfits hervor, das bis heute im kollektiven Gedächtnis der Popkultur und auch aller pubertierenden Nerd Boys verankert ist.
Das berühmt berüchtigte Leia’s Slave Outfit aka Prinzessin Leia’s Gold Bikini.

Das Kostüm

Leia’s Slave Outfit wurde von der Kostümbildnerin Aggie Rodgers entworfen. Das sexy hautenge Ensemble, bestehend aus einem metallisch glänzenden Bikinioberteil, einem roten Rock und goldenen Armreifen. Es wurde speziell für die Szene entworfen, in der Leia von dem Gangster Jabba the Hutt gefangen gehalten wird. Obwohl er nur in einigen kurzen Szenen zu sehen war, hinterließ der Gold Bikini einen bleibenden Eindruck und wurde zu einem der bekanntesten Kostüme der Filmgeschichte.BTW: Das Kostüm der Prinzessin Ardala in Buck Rogers (1979) und das Kostüm der Prinzessin Aura in Flash Gordon (1980) waren zweifellos Inspirationsquellen für dieses Kostüm.

Die Kontroverse

Das Slave Outfit hat aber auch viele kontroverse Diskussionen ausgelöst. Einige Kritiker argumentierten, dass das Kostüm sexistisch und objektivierend sei und Leia’s Charakter auf ihr Äußeres reduziere. Auch Carrie Fisher selbst äußerte sich später besorgt über den Gold Bikini und seine Auswirkungen auf das Frauenbild in der Filmindustrie. Andere wiederum argumentierten, das Kostüm sei ein feministisches Symbol und eine kraftvolle Darstellung einer Frau, die ihren eigenen Weg geht.
Aber meiner Meinung nach übersehen beide Seiten die Rolle, die das Kostüm im Kontext der Story spielt. Genau das ist es, was zählen sollte.
Dass ein mächtiger Gangsterboss seine Macht demonstrieren will, indem er seine Gefangenen erniedrigt, ist aus seiner Sicht verständlich, ebenso, dass er sie wie eine Trophäe ausstellt / präsentieren will. Ein Verhalten, das man z.B. auch in vielen Bond-Filmen oder anderen Gangsterfilmen sieht. Wenn man es also von der Story her betrachtet, passt das Leia’s Slave Outfit genau zur Handlung und zur Situation. Es ist also weder ein Synonym für Stärke und Selbstbestimmung noch unnötig objektivierend.
Im Vergleich dazu gibt es viele andere Filme, in denen male und female(!) gaze gratuitous nudity Szenen und Kostüme wirklich nur der Objektivierung dienen, ohne dass sie in die Handlung passen bzw. für diese notwendig sind. (Star Trek Into Darkness; Aquaman; Star Wars AotC; etc.).
Aber leider ist heutzutage in der übertriebenen Political-Correctness-Kultur die politische Botschaft, die man in ein Kostüm oder eine Szene hineininterpretieren kann, viel wichtiger geworden als die Frage, ob es sinnvoll in die Story passt. Ganz zu schweigen davon, dass Kunst immer im Zeitgeist ihrer Entstehungszeit gesehen werden muss.

Das Erbe

Trotz der Kontroversen bleibt Leia’s Slave Outfit eine Ikone des Star Wars-Franchise und ein Symbol für Carrie Fishers ikonische Darstellung von Prinzessin Leia. Das Kostüm und die Szene wurden häufig in verschiedenen Filmen, TV-Shows, Comics usw. referenziert und parodiert. Eines der bekanntesten Beispiele ist wohl in der Serie Friends.
Auch bei Cosplayern ist das Kostüm sehr beliebt, vor allem auf Star Wars Conventions. Im Jahr 2013 hatte ich auf der dreitägigen Star Wars Celebration Europe in Essen die Gelegenheit, sehr viele Cosplayer im Leia’s Slave Outfit zu photographieren.
(Photos der SWCE2013 Day 01; Day 02; Day 03).
Im Zusammenhang mit Gold Bikini Cosplay gibt es auch noch folgende Story:
Egal wie sehr du Episode I hasst. Wenn deine Freundin sagt, dass sie im Slave Outfit zur Con geht, wenn du im Gegenzug als Jar-Jar Binks gehst. Dann wirst du fröhlich als Gungan herumlaufen und den ganzen Tag den Spott des Fandoms freudig ertragen. Man(n) wird es unter allen Umständen tun! Punkt! Keine Frage! Kein Nachdenken!

Merchandising

Eine Sache, die man auch immer mit Star Wars in Verbindung bringt, ist Merchandising. So ist es nicht verwunderlich, dass es mit Prinzessin Leia’s Slave Outfit alles, wortwörtlich ALLES gibt, was man sich an Merchandising nur vorstellen kann. Angefangen von Postern, Lifesize Aufstellern, Statuen, Actionfiguren, Barbies, über Lego Mini-Figs, ja sogar Weihnachtsbaumschmuck – alles! Und das sind nur die offiziell lizenzierten Produkte, es gibt ja auch noch die ganzen DIY-Projekte wie z.B. Playmobil-Figuren.

Zumindest gab es diese offizielle Merchandising Produkte noch bis vor ein paar Jahren …

Die (traurige) Zukunft

Im Jahr 2012 wurde Lucas-Film von Disney aufgekauft, einschließlich der Rechte an Star Wars. Bekanntlich versucht Disney, sich als familienfreundlich zu präsentieren, weshalb sie versuchen, bestimmte Aspekte aus ihren IPs „herauszuhalten“. Aspekte, die nach ihrer übertriebenen Woke-Meinung nicht (mehr) in die heutige Zeit passen würden. Eines der Opfer dieser teilweise sehr extremen „Politik“ ist Leia’s Slave Outfit.
Aus diesem Grund gibt es seit 2013 kein offizielles Merchandising mit diesem Kostüm mehr.
Dies wird besonders deutlich, wenn man sich anschaut, welche Actionfiguren Disney/Hasbro zum 40. Jubiläum von Return of the Jedi herausgebracht hat. Unbedeutende und unbekannte Hintergrundfiguren! Ich wusste nicht einmal, dass es im Film einen Rebel Commando Scout Trooper Disguise gibt. Dabei wollen die Fans eine neue Figur von Prinzessin Leia im Slave Outfit. Man muss sich nur mal die Preise der 6″ Black Series Figur von 2013 auf Ebay anschauen. Sorry, das ist eindeutig eine verpasste Gelegenheit, Geld zu machen. Passt aber andererseits auch zu Disney’s aktuellem Motto: Go Woke, go broke!

Fazit

Ungeachtet aller Kontroversen bleibt Leia’s Slave Outfit aka Prinzessin Leia’s Gold Bikini ein unvergessliches Symbol des Star Wars Franchise und ein wichtiger Teil der Filmgeschichte. Vor allem in den Köpfen aller pubertierenden Nerd/Geek Boys, die es damals mit 16 im Kino gesehen haben …

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