Cyberpunk 2077 (Level 10)

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Nein Leute, ich habe dem Hype nicht nachgegeben! Da es ja wohl jetzt in ist auf Cyberpunk 2077 zu schimpfen, habe ich mich entschieden es zu spielen (wenn wunderts  ). 
Vor allem da jetzt, endlich, mein Shadow-”Rechner” freigeschaltet wurde und ich Cyberpunk 2077 spielen kann, ohne das meine CPU einen Hitzschlag bekommt und meine GPU die weiße Fahne hisst. 
In nächster Zeit plane ich ein paar Blogs über meine Erfahrungen und Eindrücke mit Shadow und natürlich Cyberpunk 2077 schreiben. Und damit fange ich jetzt direkt an … 

Shadow-Gaming:
Für die die es nicht wissen, Shadow ist eine Cloud-Gaming-Lösung, “ähnlich” wie Google’s Stadia, GeForce Now, etc. Aber man bekommt keine “Console” wie bei den anderen Diensten, sondern einen vollständigen Gaming-PC mit  Win10, GeForce 1080, 3,4 GHz 8 Core und 255 SSD. Auf dem kann man alles machen und installieren, wie auf einem normalen lokalen PC. Wichtig ist nur, dass man eine “gute” Internet Verbindung hat. Ich kann schon mal sagen, dass meine DSL 50/10 für 1080p bei einem Lag <20ms vollständig ausreicht.
Ansonsten lässt sich der PC über den Client sehr gut handeln. Was nur aufwendig ist, ist die kopiererei von Dateien zwischen dem lokalen PC und dem den Shadow-PC. Also Installations-/Patch-Files hochladen und z.B. Screenshots runterladen. Das geht nur über sowas wie Google-Drive etc. was erstens vom Handling her aufwendig ist und beim Upload von größeren Files oft lange dauert, aber das liegt an meiner Leitung (nur 10 Mbit-UP). 
Aber genug zu “meinem” “neuen” “PC” – kommen wir zum Game selber:

INFO: ich werde Versuchen nicht zu viel zu Spoilern,
aber ein paar Kleinlichkeiten werden sich nicht vermeiden lassen.  
Auch ich habe versucht in den letzten Monaten Spoiler und Trailer zu vermeiden, was mir glaube ich auch gut gelungen ist.
Denn gerade bei einem RPG macht es sinn so unvorbereitet wie möglich rein zugehen. 

V: 
So “nicht” vorbereitet habe ich dann meinen ersten V- Character „gebaut“. Natürlich weiblich, natürlich Corpo. Dabei ist mir sofort aufgefallen, dass man extrem viele Möglichkeiten mit dem Gesicht hat, aber was den Body angeht, halten sich die Anpassungs-Optionen doch sehr in Grenzen. Da bot Age of Conan vor 12 Jahren schon mehr. Das mag jetzt chauvinistisch klingen: Nur drei verschiedene Brustgrößen?! 
Und so stürzte sich jetzt meine Version von V in die Welt von Night City … 

Night City: 
Da ich ja schon seit langem ein großer Cyberpunk -Fan bin, dank Neuromancer, Blade Runner, Shadowrun, P’n’P Cyberpunk 2020, etc. fühlte ich mich sofort in der Welt von Cyberpunk 2077 zuhause.
Und was für eine Welt es ist!
Ich verstehe jetzt warum die Entwicklung sooo lange gedauert hat, bei der extremen Detailverliebtheit. 
Meine Empfehlung nutzt so wenig wie möglich die U-Bahn oder das Auto, lauft lieber durch die Gegend und lasst das alles auf euch einwirken. Die Gebäude, das Stadt-Leben, die Leute und ich kann es nicht oft genug sagen: die Details! Wie die Ampeln mit den “Walk” und “Don’t walk” Ansagen die man aus Blade Runner kennt. 
Oder die versteckten Ecken, z.B. auf der Karte sah ich in der Nähe eine Bar, als ich dann da ankam, war das ein Punk-Club mit Bühne und Tanzfläche. 

Die Werbung ist so richtig schön satirisch, genau meine Kragenweite. 
Wie gesagt das ganze ist genial und saugt einen wirklich in die Welt auf, etwas was ich bisher nur bei Morrowind und GTA hatte, aber auch da nicht in der Intensität. Und dabei bin ich bis jetzt nur in Watson unterwegs. 
Und: Ja, ich weiß die Designelemente sind repetitive d.h. es gibt nur ca. 10 Vending Machines und 15 Marktstände, aber es fällt irgendwie nicht auf. Vor allem viel weniger als in anderen Games wie Morrowind, World of Warcraft  oder GTA

Gameplay:
Nachdem ich lange keine echten RPG mehr gespielt habe (World of Warcraft zählt nicht) musste ich mich erst mal von FPSs und GTAs wieder umgewöhnen. Vor allem, da man bei Cyberpunk 2077  nicht so ans Händchen genommen wird, wie beim (aktuellen) WoW. Auch hat man bei jeder Mission oft dutzende von Möglichkeiten sie zu lösen: Stealth (ohne oder mit ausschalten der Gegner) oder Guns blazing; mit Hacking ablenken und erkunden; verschiedene Wege sich zu bewegen bzw. klettern, fast wie in einem Parkour-Game; oder manchmal lassen sich auch Situationen mit Dialog-Options lösen. 
Der Mix bei den Waffeneinsatz zwischen RPG-Stats und echtem Zielen macht auch viel Spaß und ist herausfordernd als das Enemy-Tapping .
Das man nur drei Waffen im Schnellzugriff haben kann, sorgt für ein zusätzlich planerisches Element. Zwar kann man mehr Waffen im Backpack haben, aber der Wechsel im Eifer des Gefechtes ist “anstrengend”, auch wenn Zeit beim Zugriff aufs Inventar still steht. 
Das Autofahren ist gewöhnungsbedürftig vor allem in 1st-Person. BTW: die Polizei ist sofort hinter dir her ist, wenn man einen Fußgänger anfährt – aus versehen. 
Beim Leveln habe ich erstmal nur zwei, drei Teile der Main Story gemacht und mich dann mehr um Nebenmission, verstehen des Gameplays, das sammeln von Waffen und Eddies (Eurodollar) gekümmert.
Aber jetzt mit Level 10 plane ich erstmal die Story weiter zu machen, auch damit ich Zugang zu den anderen Stadtteilen bekomme. 

Negatives:
Bis jetzt kann ich fast nichts wirklich negatives über Cyberpunk 2077 sagen, nur folgende Kleinigkeiten. 

  • Beim Photomodus hätte ich mir mehr Posen gewünscht, z.B. sitzen. Und ein Flashlight für die Drone. Vielleicht gibt es sowas schon bei den Mods. 
  • Glitches habe ich nur wenige gesehen – ein mal ist ein Auto vor meinen Augen verschwunden. 
  • Schöne Klamotten vs. gute (Stats) Klamotten empfand ich zuerst als ärgerlich, Aber nachdem ich die Upgrade Funktion gefunden habe, hatte sich das erledigt. 

Erstes Fazit: 
Vor über einem Jahr waren meine Erwartungen an Cyberpunk 2077 groß, sehr groß. Aber mit dem Steigen des Mainstream Hypes sanken meine Erwartungen rapide. 
Es mag blöd klingen, aber durch die schlechte Presse nach dem Start könnte genau das das Fandom Cyberpunk retten. Denn es ist ein Game von echten Cyberpunk-Fans für echte Cyberpunk-Fans. Denen (und auch mir) ist die Stimmigkeit der Welt und vor allem die Story wichtiger als 4K-Raytracing und keine Glitches. Also ist es genau ein Game für mich.
Und es steht jetzt schon fest, ich werde es öfter durchspielen.

Aber jetzt erst mal weiter … “We’ve got a city to burn!“

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Kategorien: Games, Journalismus, Life, RPG | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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