45 Years ago: Death Race 2000

daeth race 2000

O, great American multitude and sports fans everywhere, today we inaugurate the 20th Annual Trans-Continental Road Race. Today, the five bravest young men and women in this greatest of nations will risk their lives in the greatest sporting event since the day the Sparticus! Three days hence, a new American champion will be crowned for all the world to behold, in awe, in respect, in fear!

Heute vor 45 Jahren kam Death Race 2000 in die US-Kinos, Frankensteins Todesrennen, wie er auf deutsch heißt, ist ein satirischer dystopian Science Fiction Actionfilm von 1975.
Es ist eine Roger Corman Produktion, was eigentlich schon genau alles aussagt, was man bekommt – Trash in seiner Besten Form: Satire; Action; Explosionen; Gore; Gewalt; Titts; Sex; … und das alles völlig übertrieben und kostengünstig (nicht billig) produziert. Aber im Gegensatz zu vielen heutigen Filmen wurde nie am Drehbuch gespart. Denn so trashig seine Filme auch aussehen und auch wenn das Acting nicht gerade Royal Shakespeare Company ist, die Storys seiner Filme sind fast immer verdammt gut.
Das merkt man auch bei diesem Film: Die USA als faschistoide Diktatur mit einem autokratischen Präsidenten (inkl seinem Sommerpalast in Peking), gewaltverherrlichenden TV-Programmen um die Massen bei Laune zu halten. Als Höhepunkt, dann das alljährlich Transkontinentale Straßenrennen, bei dem die Anzahl und das Alter der überfahrene Passanten wichtiger ist als die gefahrene Zeit. – Ich glaube ich weiß jetzt woher die Autoren von The Purge einige ihrer Grundideen hatten.

Auch wenn die Schauspielerische Leistungen bei Corman Filmen nicht so wichtig ist, treten bei diesem zwei Schauspieler besonders hervor: David Carradine, zu der Zeit auf dem Höhepunkt seiner Karriere dank Kung Fu und Sylvester Stallone, welcher noch am Anfang seiner Karriere war, vor dem Erfolg von Rocky.

Besonders gut kommt hier aber die Satire rüber. Vor allem die ganze völlig überzogene TV-Berichterstattung. z.B. das Interview mit der Witwe des ersten Opfers oder das ganze “ … a dear friend of mine … “ oder das ganze positive Gerede über den “Sport” von Junior bis zum zum bitteren Ende. Gut ist auch das ganze Gerede von Mr. President über die Überlegenheit der “United Provinces” und die Coverup-Story, das Frankreich versucht das Rennen zu sabotieren.
Die ganze Brutalität des Sports um die Massen bei Laune zu halten, a la dem Römischen Brot und Spiele.
Alles in allem ist der Film eine sehr gute Satire, die größtenteils auch heute noch, 45 Jahre später, verdammt gut funktionieren und aktuell ist.

Auch ist er wieder mal ein gutes Beispiel wie sich die Meinung der FSK ändert kann, den der Film war bis 2002 indiziert. Und dann stufte die FSK ihn ungeschnitten auf FSK16 herunter.

BTW: Der einzig wirklich gute Nachfolger-Film ist das echte Remake von 2017 Death Race 2050, welcher auch von Roger Corman produziert wurde.

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