Projekt – Ares Predator Mark 2

Card_Ares Predator Mark 2_2018Konitschiwa Chummer,
jeder kennt die Ares Predator, in den 50’ern war sie die beste, bekannteste und meistverkaufteste Schwere Pistole auf dem Markt (legal und illegal).
Zu dieser Zeit startet Ares mehrere Projekte zur Entwicklung eines Nachfolgers, eines führte zum bekannten und gefloppten “Flossen”-Design der Predator II.
Aber es gab noch mindestens ein weiteres Nachfolger Projekt, dass es sogar bis zur Vorserien Produktion schaffte: Die Ares Predator Mark 2.
Hauptsächlich war es eine Weiterentwicklung der Ares Predator I mit verbesserten Materialien und Mechanik. Zusätzlich hatte sie aber auch noch einem fest eingebauten 20mm Granatwerfer. Diese Möglichkeit zusätzlich einen Schuss mit 20mm Explosions-, Brand- Rauch- oder EMP-Munition zur Verfügung haben, sollte einem im Gefecht einen entscheidenden Vorteil bringen.
Leider zeigten Feldtests das die effektive Steigerung der Kampfkraft um ein vielfaches geringer ausfiel als erwartet. Der Grund dafür war die Granaten Munition.
Standard 20mm Granaten haben einen zu starken Rückstoß, um aus der freien Hand abgefeuert zu werden. Deswegen mussten für die Ares Predator Mark 2 spezielle Granaten, mit geringerer Treibladung, entwickelt werden. Dieses führt aber zu einer Reduzierung der Reichweite bzw. erforderte eine Verringerung des Gewichtes der Granate.
Mit anderen Worten, man hat zwar einen Granatwerfer an der Pistole, kann aber nur Spezial Munition nutzen, welche eine geringe Reichweite haben und eine geringere Sprengkraft als  Standard 20mm Granate.
Aus diesem Grund waren die Vorteile des Granatwerfers im praktischen Gefecht bei weitem nicht so groß wie erhofft. In bestimmten Situationen kann es zwar von Vorteil sein, aber dies erfordert einen Schützen der diese Vorteile effektiv und gezielt einsetzten kann.
Aus diesen Gründen wurde das Projekt während der Vorserienphase eingestellt.
Die meisten der Prototypen wurden zwar vernichtet, aber einige wenige sollen ihren Weg in die Schatten gefunden haben.
Also Chummer, sollte mal jemand auf euch zielen mit etwas was aussieht wie eine Ares Predator mit ZWEI Läufen – lauf!
                                     The Killing History – 2075


Jeder gute Nerf-Modd sollte zwei Origin Stories haben, eine fiktive und eine reale !
Nach der fiktiven nun die reale Entstehungsgeschichte des Umbauprojektes Ares Predator Mark 2 ….

ps1-light-gun-pistole-phaser-gold-predator-2-logic-3-c

Info:
Auch wenn die Basis diesmal kein Dartblaster ist, so sind das Vorgehen, die Überlegungen und Techniken die gleichen, wie beim Umbau einer Nerf. Nur das ich mir diesmal weniger Gedanken um eine funktionierende Mechanik machen muss.
Außerdem musste ich die fiktive Origin Story überarbeiten, da das Basis Modell zwei Läufe hat – Somit ist es keine Ares Predator mehr sondern ein Ares Predator Mark 2 Vorserienmodell.

Grundidee:
Schon zu meinen in Shadowrun Anfängen, Anfang der 90’er, galt die Ares Predator als DIE Pistole. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ich seit meinen Anfängen als Nerf-Modder gerne etwas im Style einer Ares Predator bauen würde.
Leider fand ich kein passendes Basismodell und meine Fähigkeiten für einen kompletten Umbau (ggf. mit 3D-Druck) haben sich erst seit kurzem richtig entwickelt.
Ende 2015 fand ich auf der ersten GCC in Dortmund etwas, was zumindest optisch, meiner Vorstellung sehr nahe kam: Eine Light Gun für die PS1 – Predator 2 von Logic3.
Der Name
war bestimmt kein Zufall. 

Umbau:
Sie lag dann aber noch weitere fast 2½ Jahre in der Bastelkiste, bis ich die Zeit und Muße gefunden hatte dieses Projekt anzugehen.
Der erste Schritt war der Ausbau der Elektronik und das Festkleben der Schalter. Kurzzeitig gab es auch mal die Idee, die Mechanik aus einer einfachen Ein-Schuß-Nerf (z.B. SnapFire) einzubauen, aber die Spannmechanik hätte die Gesamtoptik der Waffe zerstört.

Somit wurde aus dem ganzen ein reines Schaustück bzw. Photo-Prop ohne Schußfunktion.  
Als Umbau haben ich zwei 5cm Picatinny Schienen unter den Lauf geklebt und mit Schrauben gesichert. Das diese voll funktionsfähig sind, könnte man hier sogar „echte“ Zubehörteilen anbringen. z.B. Laser, Taschenlampe. 
Die Bemalung wollte ich diesmal sehr schlicht halten, ohne großartiges Weathering, also wie bei einer sehr gut gepflegten Waffe.
Die Grundfarbe für den Body ist schwarz (Vallejo), mit Akzenten in Gunmetal (Vallejo) und für die Griffschalen holzbraun (Vallejo). Die Verzierungen an den Seiten habe ich mit gelb (Revell) herausgearbeitet. Und abschließend silberne Klebestreifen in die Kühlrippen geklebt.  Das einzige Weathering sind Schmauchspuren an den Mündungen in Form von leichten Dry-Panting in schwarz. 
Zum Abschluss habe ich das Ganze noch mit matten Klarlack (Revell) übermalt.
Der Ständer besteht aus zwei Plexiglasplatten. Um eine größere Verbindungs-/Klebefläche zu bekommen, ist noch ein schwarzes Stück Holzleiste verbaut gebaut. Dieses wurde mit den “Innereien” eines alten USB-Sticks verziert.
Als Abschluß wurde noch etwas Textilklebeband ans Ende der unteren Plexiglasplatte geklebt.

 

 

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