Filmkritik: Alien: Covenant

alien-covenant-wallpaper-10Nach der großen Enttäuschung Prometheus (2012) hatte ich die Hoffnung gehabt Ridley Scott könnte mit der Fortsetzung doch noch die Kurve kriegen. Und, dass er den ersten Film als eine Art Einleitung für eine größer Story brauchen würde, so in etwa wie bei SW’s Episode I.
Mit dieser Einstellung habe ich mir Alien: Covenant angeschaut ….

!! Ich werde mich NICHT mit Spoilern zurückhalten !!! :
!!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!!

Machen wir es kurz und schmerzlos wie zwei schnelle Xenomorphe Bisse.
Ersten der Film ist noch schlechter als Prometheus und zweitens, Ridley Scott hat das Alien Franchise zerstört!

Gehen wir trotzdem mal in die schmerzhaften Details …
Wie gesagt die Story ist noch verkorkster und noch mehr an den Haaren herbeigezogen wie Prometheus und vor allem für den eingefleischten Sci-Fi-Fan komplett vorsehrbar. Auch der „Twist“ ist sehr schnell, eigentlich schon sofort, erkennbar.
Ob man die zu vielen Referenzen (Kopien) von Szenen aus Alien (1979) und Aliens (1986), als Hommage oder als “mir fällt nichts neues ein” einstuft bleibt jedem Selber überlassen.
Auch der Versuch den ruhigen Horror des ersten Films mit dem heutigen Actionkino zu mischen, sowas ist eigentlich schon im voraus zum scheitern verurteilt.

Das alles könnte man noch vielleicht verkraften, auch das Ridley Scott meint unbedingt den Ursprung der Xenomorphes “zu erklären”.
ABER DOCH NICHT SO WAS ALS ORIGIN !!
Die Ikonen haftesten Aliens der Filmgeschichte, das Design-Meisterstück von H.R.Giger, einer der Horrors meiner Jugend, sollen nichts weiter sein als das Produkt eines gelangweilten Androiden, mit Gotteskomplex, Schöpfungsdrang und einer Vorliebe für britischer Schriftsteller der Romantik. Welcher zufällig Zugang zu außerirdischer Gentechnologie bekommen hat!
Scott hat es damit geschafft das gesamte Alien Universum innerhalb von 2 Minuten zu zerstört!

Vielleicht wäre es doch besser, wenn man Neill Blomkamp das Alien Franchise hätte übernehmen lassen. Aber selbst wenn er jetzt noch noch, wie ursprünglich geplant, eine neue Alien Timeline nach Aliens aufbauen würde, ist der Schaden, in meinen Augen schon zu groß und könnte, durch welche Multiversum Tricks auch immer, nicht mehr repariert werden.

So was habt ihr nicht verdient! – *tätschel tröstend einen heulenden Facehugger* 😉

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Ein Gedanke zu „Filmkritik: Alien: Covenant

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