Filmkritik: Star Trek Beyond

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Obwohl das Jahr noch nicht um ist habe ich schon den schlechteste Film des Jahres gefunden: Star Trek Beyond !
Er ist sogar nicht nur der schlechteste Film, er bekommt auch noch von mir den Nuking-The Fridge-Award.
Wie einige wissen habe ich mich mit der Kelvin-Timeline von Anfang an schwer getan, mir sind die Reboot-Filme einfach zu extrem am Mainstream ausgerichtet.
Aber Star Trek Beyond ist so grotten schlecht, da sind sogar Star Trek V; VII, IX und X noch um ein vielfaches besser. Und da er aber versucht ein AAA-Film zu sein, kann er noch nicht mal als “guter”-Trash ala The Asylum durch gehen .
Bevor ich mich weiter auslasse, erstmal die übliche Warnung ….

!! Ich werde mich diesmal NICHT mit Spoilern zurückhalten !!! :
!!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!!

Um es mir einfacher zu machen, zähle alles was diesen Film zum schlechteste Film des Jahres einfach als Stichpunkte auf :

Auffälligkeiten:

  • die Ähnlichkeiten zwischen Jaylah und Rey sind mehr als Auffällig.
  • Die Yorktown erinnert stark an die übertriebenen Space Colony Visionen der NASA in den 70er.

Plotholes:

  • Die Enterprise bekommt zufällig ein Artefakt und behält es auch zufällig und kommt zufällig in die nähe des Nebels in dem Krall lebt, der seit hundert Jahren genau nach dem Artefakt sucht.
  • Aus viel Milliarden(!) Dronenschiffe besteht die Flotte von Krall?
  • Herstellung, Wartung, Energieversorgung der Dronenschiffe ?
  • In der Basis sieht man max 50 davon, wo ist der Rest?
  • Wieso haben die Dronenschiffe Piloten? (Zentrale Steuerung ??)
  • Wo kommen die Piloten her?
  • Woher wissen die Dronen wo sie angreifen müssen, um den kurzgeschlossen Impulsantrieb auszuschalten?
  • Wenn die Dronenschiffe Piloten haben wieso kollidieren und explodieren sie sofort wenn die zentrale Steuerung ausfällt. Können die Piloten nicht einfach manuell weiter steuern?
  • Wenn Krall solch eine große und mächtige Flotte hat, wieso hat er nicht früher Yorktown angegriffen.
  • Eine Raumstation dieser Größe und soweit weg vom Föderationraum sollte eigendlich eine bessere Verteidigung haben.
  • Nur anhand einer Formulierung, in einem Halbsatz, zu erkennen das Krall Edison ist?? (das hat schon Martha-Niveau)
  • Wieso verwandelt sich Krall teilweise wieder zurück?
  • Wo hat Krall zu Anfang (vor hundert Jahren) seine neue “Lebensenergie” hergeholt.
  • Wenn Krall seit hundert Jahren Schiffe in den Nebel lockt für seine Lebensenergie. Wieso hat da vorher noch niemand nachgeforscht?
  • Man schießt auf den Tank EINER Steuerdüse und schon gibt es eine Kettenreaktion die ALLE Steuerdüsen startet, welche dann, die über 300 m große, Untertassensektion umkippen.
  • Wieso hat Kirk auf einmal Trägergurte an, wenn er 30 Sekunden vorher mit Mühe und Not den Beckengurt gefunden hat.
  • Die Crew der Enterprise sind über 1000 Leute, selbst wenn nur 50% den Angriff überlebt haben bleiben 500 Personen über. Bei 20 pro Beam und ca. 2 Min.pro Beam macht ca. 1 Stunden, die Kirk im Kreis fahren muss.
  • Wo bringt man diese 500 Leute auf der Franklin unter? Inkl. Sicherung für den “Start”.
  • Wieso funktionieren die Systeme der Franklin, nach nach einer Bruchlandung und über einhundert Jahren auf dem Schrott noch so gut? Inkl. Lebenserhaltung, Energieversorgung, FTL-Antrieb, Hüllen-Dichtheit(!)


The Nuking-The Fridge-Award:

And the Nuking-The Fridge-Award 2016 goes to … the start of the USS Franklin !
Drei Minuten vorher wird gesagt, dass man die Franklin nicht so einfach starten kann, da es ein RAUMSCHIFF ist und somit gar nicht flugfähig in der Atmosphäre! Diese Aussage kommt vom besten Ingenieur des Universums.
Und dann startet man doch, indem man das Schiff, wie ein aerodynamisches Flugzeug, einen Berg runter fallen lässt um Geschwindigkeit zu bekommen, damit man dann in einer Parabelbahn durchstarten kann ????
Wie hoch der Abhang sein muss, um mit einem Schiff dieser Größe, diese Falldauer hinzubekommen. Ist noch ein Anderer Punkt, ebenso das die Franklin sein hundert Jahren zufällig genau an einem Abhang liegt.

Und das sind alles nur die großen Punkte, welche mir aufgefallen sind.

Ich weiß das es Hardcore Fans der Kelvin-Timeline Fans, die finden dass der Reboot viel besser sind als das Original und sicher ganz anderer Meinung über diesen Film sind als ich.
Außerdem gibt es auch die Leute die sagen ist doch sowieso nur Science Fiction, mit Betonung auf Fiction. Aber nach meiner Meinung sollte auch Fiction in sich geschlossen und logisch sein. Ich kann die Gesetze der Physik nicht einmal so verbiegen und 3 Minuten später ganz anders, weil es besser zum Plot passt.
BTW: Da drin waren die Perry Rhodan-Autoren immer besonders gut. Wenn die Helden nicht anders rauskommen, zack – neue Dimension oder Zeitsprung.

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Ein Gedanke zu „Filmkritik: Star Trek Beyond

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