Serien-Kritik: Love, Death + Robots – Vol. 2

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Love, Death + Robots Volume 2 ist die zweite Staffel der Anthologie-Fernsehserie von Netflix diesmal “nur” mit 8 Episoden.  

Nachdem die erste Staffel eine so genial Hommage an das klassische Heavy Metal Magazin war, habe ich dieses mal nicht gewartet, sondern mir die ganze Staffel sofort am ersten Tag angeschaut.

!! Ich werde versuchen mich mit Spoilern zurückhalten – Trotzdem !!!
!!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!!

Wie schon erwähnt, acht Storys mit acht unterschiedlichen Art-Styles und somit war es erst mal sehr abwechslungsreich die ganzen Folgen zuschauen. Auch wenn es gefühlt alles viel zu kurz war. Staffel eins hatte mehr alsw doppelt so viele Folgen und viele der Folgen waren auch länger als dieses mal.  

Wieder waren zwar alle Folgen NSFW (Freigegeben ab 18) aber dieses mal war es nur Blood und Gore. Aber Nudity gab es in dieser Staffel praktisch nicht. Ist zwar nicht notwendig, aber halt etwas was man von einer Anthologie im Heavy Metal Style erwartet.

Wie üblich bei Anthologies gab es sehr starke Qualitätsschwankungen bei den einzelnen Episoden. Aber troz der verschieden Zeichenstyle waren die alle vom Künstlerischen und optischen her hervorragend. Egal ob 2D oder 3D-Karikatur-Style oder 3D Photo-Hyper-realistisch, sie waren alle verdammt gut gemacht.
Die großen Unterschiede ergaben sich aus der Story und der Art des Storytelling .
Hier meine Einschätzung der einzelnen Episoden, von ganz schlecht (- -) bis überragend (+++):

  • Automated Customer Service (++)
    Sollte sich jeder anschauen sich einen China-Rumba-Clone kaufen will oder plant Home-Automation einzubauen.
  • Ice (++)
    Gute und spannend gemachte Story.
  • Pop Squad (++)
    Sehr gutes Worldbilding und gute Story. Hat was von Blade Runner.
    Obwohl: Wieso bekommt er erst jetzt die Gewissensbisse, denn er ist ja wohl schon länger in dem “Job”.
  • Snow in the Desert (+++)
    Die beste Folge der ganzen Staffel, mit Abstand (leider).
  • The Tall Grass (–)
    Langeweile Story mit uninteressanten Twists
  • All Through the House (++)
    A Lovecraft / Giger Christmas
  • Life Hutch (-)
    Langeweile und absehbare Story
  • The Drowned Giant (–)
    Einfach nur langweilig, ich habe die ganze Zeit auf den nicht vorhanden Twist gewartet.

Fazit:
Leider nicht ganz so gut wie die erste Staffel. Was zum Teil daran gelegen haben könnte, dass es diesmal nur halb so vielen Episoden gab. Gerade bei Anthologien von verschieden Künstlern hat die Anzahl schnell großen Einfluss auf die Qualität.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die nächste Staffel in 2022 …

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