Firstlook Festival 2017

Card_firstlook_2017_2Nachdem sehr positiven Eindruck, welchen das Firstlook Festival im letzten Jahr bei mir hinterlassen hatte, bin ich auch 2017 wieder zur  Dutch-Gamescom nach Utrecht gefahren. Da ich mir auch dieses Jahr wieder die “echte” Gamescom gespart habe, ist diese „Kleine“-GC eine gute Alternative.  
Leider hatte es diesmal nicht mit der Presse Akkreditierung geklappt, aber das war kein Grund nicht da hinzufahren. Und so ging es dann am 07. Oktober auf nach Utrecht

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Atmosphäre:
Leider hatten die den Eingang verlegt und so war die lange Schlange diesmal nicht in der warmen und überdachten Gallery, sondern man musste, bei dem suboptimalen Wetter, im Freien warten. Aber wie auf einer Benelux-Con üblich ging es sehr schnell voran und so musste ich nicht zu lange in der Kälte stehen. 
Als ich drin war, erstmal das übliche, orientieren, dabei die Karte im Kopf richtig rum drehen und schauen wo ist was.
Wie üblich, die ganze Atmosphäre einfach alles ist viel entspannter, weniger geschubse, weniger Leute die drängeln, mehr Rücksichtnahme. Darum liebe ich halt belgische und niederländische Cons, die sind viel relaxender und erholsamer, trotz voll und teilweise enge Gänge, hier nerven sogar die berühmt berüchtigten Opferzocker nicht (das Main-Problem bei einem GC Besuch).  

Händler / Fangruppen:
Ein Bereich der Halle war wieder üblich die „shut up and take my money“-Area oder wie meine Eule es nennt die “Quengelhalle” – weil sich hier oft ähnliche Szenen abspielen wie an der Supermarkt-Kasse, nur mit Nerds anstatt Kindern 😉 .
Auch wenn dieser Bereich diesmal kleiner wirkte als letztes Jahr, war hier wieder viel los und manchmal fast kein durchkommen.
Wieder da und gut besucht war der Stand mit den (scharfen) Bowie-Messer, Bajonette und Karambits, inspiriert durch die Messer aus CS:GO. Bei einem anderen besonders auffälligen Stand von letzten Jahr, hat das mit dem “zielgruppennahem Marketing” wohl nicht so gut geklappt, sprich die Leute mit den Hightech Masturbator waren diesmal nicht wieder da 🙂
Auch waren diesmal weniger Fangruppen-Stände als vor 12 Monaten da, besonders extrem fand ich das im Cosplay-Bereich. Neben der Bühne waren da nur drei Stände, einer von einem niederländischen Cosplay Magazin, einer von der deutschen Cosplayerin Bakka Cosplay und noch der von der Ghostbusters Dutch Division. Die Airsoft’ler und die Renn-Dronen fehlten diesmal ganz. In Summe fand ich diesen Bereich etwas enttäuschend.
Dafür waren aber diesmal mehr und größere Stände von den großen Game-Firmen da; sprich Ubisoft; Sony; Nintendo; XBox; etc.

 

Games:
Ich gehe nicht zu solchen Veranstaltungen um mich stundenlang anzustellen, und dann für 10 Minuten ein Spiel zu testen, welches in zwei Wochen offiziell erscheint. Aber für viele Leute scheint genau dies der Grund zu sein auf solch ein Event zu gehen. Als ich die lange Schlange bei Assassins Creed Origins sah, habe ich jemanden am Ende der Schlange mal gefragt wie lange er schon hier ansteht, die Antwort war “Drei Stunden”. Ich dachte mir nur – OK – drei Stunden für ACO, dann drei für Far Cry 5 und zum Schluss noch mal drei für CoD WWII – so kann man auch den Tag auf dem Firstlook Festival rumbekommen. 
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Der gehypte VR-Boom scheint wohl (schon) vorbei zu sein, denn im Gegensatz zu 2016 waren diesmal viel weniger VR-Brillen und Co. zusehen. Auch der Playstation VR-Stand war diesmal um einiges kleiner. Der interessanteste VR-Stand war diesmal eine Art Egoshooter mit Gleitboden und Tragegestell/-Geschirr, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich mich da sogar angestellt. Die Schlange sah auch nicht nach drei Stunden aus …  
Auch der Bereich der Indi- und Kickstarter-Games wirkte diesmal kleiner. Wie schon oben erwähnt, mein Haupteindruck war es halt, dass diesmal besonders die Big-Player sehr stark vertreten waren.
Der Retro-Bereich war in der hintersten Ecke versteckt. Dafür war er diesmal um einiges größer, mit viel mehr Konsolen zum zocken. Aber eigentlich mit viel zu neuen Games, denn N64, PS1 und GameCube sind für mich KEINE Retro-Consolen …. OK, OK – bin halt auch schon etwas länger ein Atari-Junkie. ;-). Außerdem war im Retro-Bereich noch eine Playstation-SingStar-Bühne. Dort musste ich feststellen, dass der Karaoke-Versuch von „Let it go“ in niederländisch zu Ohren bluten führen kann

Cosplays:
Cosplaymäßig, muss ich leider sagen, war das ganze etwas eintäuschend, da war letztes Jahr mehr los und zwar um einiges mehr! Ich habe zwar einige Cosplayer getroffen, aber nicht die Masse, wie ich es von anderen Cons gewohnt bin.

 

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Die Cosplaybühne war zwar diesmal etwas abseits, fast schon versteckt, aber dadurch war die Akustik diesmal viel besser. Bezüglich Cosplaystände, war wie schon geschrieben, sehr wenig los.
Ich habe mir teilweise einen Vortrag von Bakka Cosplay angehört, ich fand ihn sehr interessant, informativ und auch witzig gemacht („… eat more Kinder …“). Dabei kam in mir die (bescheuerte) Idee hoch, was wäre wenn ich meinen „Pimp you Gun“-Vortrag auch mal auf einer Benelux-Con halten würde. Über meine Nerfs auf Englisch zu quatschen ist dabei noch das kleine Problem  …

1024_Unbenannt-1Loot:
Da ja in zwei Wochen die FACTS ist habe ich mir nur eine Kleinlichkeit gegönnt –  Ein T-Shirt mit der Psychiaterin meines Vertrauens  …

Fazit:
Nach dem sehr positiven Eindruck vom letzten Jahr, war ich diesmal etwas enttäuscht, sie war nicht wirklich schlecht, auf keinen Fall und sie war auch ihr Geld wert (Eintritt, Sprit, Parkgebühren(!), etc)
Aber irgendwie war letztes Jahr mehr los bezüglich Cosplay und Co. Ich frage mich nur warum, gab es noch eine andere Cosplay-Con in NL, von der ich nichts wusste, oder … oder …
Mal sehen was ich nächstes Jahr mache, da ist ja auch noch die Idee vielleicht, möglicherweise doch für einen Tag zur “echten” Gamescom zugehen …

Kategorien: Cons, Cosplay, Games, Journalismus, Life, MMORPG, Photos | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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