Retro-Sammler und Museen

Der Mensch stammt von Jägern und Sammlern ab!

Vor allem bei Geeks merkt man das mit den Sammlern ganz besonders. Die meisten Geeks kommen mit ca. 30 in eine extreme Sammel-Phase. Dabei geht es ganz besonders um die Sachen, welche sie als Kind unbedingt haben wollten, aber nicht bekommen haben. Weil die Eltern dagegen waren oder es teuer war. Aber mit 30 hat man dann das Geld und die Möglichkeit. sich seine ganzen Kinderträume zu erfüllen. Vor allem können einem die Eltern das nicht ausreden. Also werden Flohmärkte geplündert, Ebay leer gekauft und so weiter. Nach so etwa 10 Jahren flaut dann diese Kindheits-Sammelwut meistes wieder ab und macht anderen teuren Hobbies platz. Die Beute der ganzen Mühe verfault dann in Ecken und Kellern.

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Genauso ging es mir auch. Ich bin zu Zeiten der zweiten Konsolen Generation aufgewachsen und somit war ich natürlich ein extrem großer Fan von Atari und Co. Aber ich schaffte es nicht meine Eltern zu überzeugen mir eine Atari-Console zu kaufen, erst 1984 bekam ich mit Mühe und Not zum Geburtstag meinen eigenen C64.

Später, in meinen dreißigern, kaufte ich dann (fast) alles was ich an Atari 2600 VCS Konsolen, Zubehör und Spielen auf Ebay und Flohmärkten finden konnte. Plus noch Computerzeitschriften, Bücher, C64er-Spielen, etc. Einfach alles was nur ansatzweise irgendwie mit Computern zu tun hatte und von vor 1990 war. Diese sehr intensive Phase hielt auch bei mir ca. 10 Jahre an. Und ab da lag das Zeug jetzt jahrelang in den Ecken.

Irgendwann kam dann die Frage auf, was macht man mit dem Zeug?
Weiter einlagern? Wegschmeißen? Versuchen bei Ebay wieder Geld draus zumachen? Oder …. oder ….

Aber wie so oft brachte der Zufall mich auf eine ganz andere Idee: In Dortmund eröffnet in Kürze ein neues Retro-Computermuseum: BINARIUM

Also habe ich dort angefragt ob die vielleicht Interesse an meiner Sammlung hätten.
Die Antwort war erfreulicherweise: Ja, sie wollen das ganze Zeug.

Und so habe ich den ganzen m^3 meiner jahrelangen Suche gut in 27 Kartons verpackt und am letzten Samstag mit der Hilfe von Denise und Jan dort hin gebracht.
Großen Dank noch mal an Euch Zwei!

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Christian, der Grüner und Betreiber des Museum, war extrem angetan von den Stücken, soweit er bis jetzt in die Kartons geschaut hatte und zeigte uns gleich auch noch das ganze Museum, soweit es bis jetzt fertig ist.

Auf jeden Fall haben meine Stücke hier ein neues gutes Zuhause bekommen, wo sie bewundert werden können und nicht in einer Ecke vergammeln.

Also wenn ihr noch altes Konsolen- und Computer-Zeug habt was euch die Ecken vollmacht, fragt mal in Dortmund nach, vielleicht haben die Interesse daran.

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Ein Gedanke zu „Retro-Sammler und Museen

  1. Pingback: BINARIUM Museum der digitalen Kultur | McHenryArts

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