Giger-Ausstellung in Solingen

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He brought nightmares to my early teenage dreams …
and later inspired my creativity …

Wer mich kennt weiß, dass ich großer Fan von HR Giger bin.
Bis jetzt habe ich zwei Ausstellungen mit Werken von ihm besucht. Eine in Leipzig, kurz nach seinem tragischen Tod, und die zweite vor drei Jahren in Hamburg.
Gerne würde ich auch sein Museum und die Bar in der Schweiz besuchen, aber leider ist das doch etwas weit weg und außerdem gibt es nichts was mich sonst noch in der Schweiz interessieren würde.

Als ich durch Zufall erfuhr, dass es eine Giger-Ausstellung im nahen Solingen geben würde, war für mich sofort klar, dass ich mir die ansehen muss.
Im Vorfeld hatte ich mich noch mit dem Sammler in Verbindung gesetzt hatte, bezüglich einer Photoerlaubnis, damit ich in diesen Blog-Artikel auch einige Bildern der Ausstellung zeigen kann.
So machte ich mich letzten Samstag, trotz des extrem schlechten Wetters, zusammen mit meiner Eule, auf den Weg zu den Güterhallen in Solingen.

Dort verteilt sich die Ausstellung über zwei Ateliers: das AndersARTig und Künstler Pack.
In der Ausstellung sind, in Form von Lithographien, Plakate, Originale, Skulpturen, Fotos, Zeitungsausschnitte, Werke aus allen Schaffensperioden Giger’s zusehen.
Hierunter so bekannte Motive wie die Erotomechanics-Reihe; Skulpturen von The Spell I und dem Guardian Angel; Berichte und Dias über seine Mitarbeit am Film Alien.
Aber auch weniger bekannte Stücke wie Polaroids von Debbie Harry’s Airbrush-Bodysuit für das Musikvideo “Now I Know You Know”  oder die Lithografien-Mappe The Second Celebration of the Four mit Bildern, welche speziell für die Gedenkfeier zu Ehren seiner verstorbenen Freundin/Muse Li Tobler entstanden sind.
Der Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich dem Giger-Hype in Japan, Ende der 80er, inkl. einiger Originale aus der ehemaligen Giger-Bar in Tokio.
Unter anderem mit einem der bekannten Stühle im Harkonnen-Style, und seltenen Weinflaschen und Speisekarten, welche Giger speziell für diese Bar angefertigt hatte. Ein weiteres Highlight hier sind die Original-Blaupausen der Baupläne für die Bar.
Theoretisch könnte man sie damit nachbauen – mit dem nötigen Kleingeld.

Der Sammler Jörg Czwikla führte uns noch persönlich durch die Ausstellung und erzählte einige Geschichten und Anekdoten zu den Stücken seiner Sammlung.
Wo er manche Stücke gefunden hat, wie er an sie gekommen ist oder wie teuer es ist einen Harkonnen Stuhl von Japan nach Deutschland zu schicken.

Alles in allem eine sehr gute Ausstellung über das geniale Werk von HR Giger, welche ich jedem Fan des genialen Schweizer Künstlers nur empfehlen kann.
Sie geht noch jeden Samstag und Sonntag bis zum 27.01.2019 in den Ateliers AndersARTig und Künstlerpack in den Güterhallen in Solingen
Großen Dank an Jörg Czwikla für den Einblick in seine Sammlung und an Janine Werner und Ingo Schleutermann für die passenden Räumlichkeiten.

Ein paar Impressionen der Ausstellung:

 

 

Kategorien: Art, Journalismus, Life, Photos | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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