Unser erstes Amphi ….

In den letzten Jahren waren wir immer auf dem Blackfield Festival und auf Castel Rock. Aber leider gibt es Blackfield nicht mehr und bei Castel Rock war uns für den Preis das Lineup etwas zu “dünn”. Und so entstand die Idee dieses Jahr zum Amphi-Festival nach Köln zu fahren. Die erste Idee war nur einen Tag hinzugehen, aber bei dem Lineup entschieden wir uns dann doch für beide Tage.
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Anreise / Location / Security:
Da mein Auto den Weg zur Köln Messe inkl. Umfahrung der Baustellen schon alleine kennt, war die Anfahrt erst mal kein Problem. Auch Staumässig war nur das übliche am Kreuz-LEV.
Ausreichend kostenlose Parkplätze in direkter Nähe zum Festival, so was habe ich vorher noch nicht erlebt, sehr positiv.
Meine Meinung über die Location ist sehr zwiespältig. Zum einen ist es klasse, dass man die Bands auf dem ganzen Gelände gut hören kann, also verpasst man auch beim Essen oder Met holen nichts von der Musik. Dafür ist die Sicht auf die Bühne schlechter als in GE, der Vorteil des Amphitheaters halt. Vor allem die Säulen, der “Schirme”, habe ich als sehr sichtstörend empfunden. Ein großer Negativpunkt sind die viel zu wenigen  Sitzmöglichkeiten, auch hier bin ich vom Blackfield nun mal verwöhnt.
Security war eigentlich ganz OK und vor allem zügig, besonders nach den Ereignissen der letzten Tage, nur einmal hatten wir absolut nicht Verstanden, warum wir an der Stelle im Theater nicht sitzen bleiben durften. Als ärgerlich empfand ich auch die mehrfachen Kontrollen beim Wechsel zwischen Tanzbrunnen und Theater.

Wetter :
Der Samstag war zu nass und der Sonntag war zu heiß
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Essen:
Die Essensauswahl und auch die Qualität waren sehr gut, die Preise waren normales Festivalniveau. Für Vegetarier/Veganer war was dabei (sogar extra im Plan ausgezeichnet). Aber  trotzdem, wie so oft, hätte es für die V’er hätte doch etwas mehr Auswahl sein können.
Wegen des Regens am Samstag war der erste Drink auf dem Festival übrigens Kaffee und Tee. 😉
Vor allem die Idee mit den schwarzen Burgern war genial und auch das Wikingerblut war extrem lecker.
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Bands:
Der Hauptgrund weswegen man auf solch ein Festival geht sind natürlich die Bands. Und damit man bei 40 Bands auf 3 Bühnen nicht durcheinander kommt hatte ich mir vorher einen Plan gemacht, welche Bands ich gerne sehen/hören würden. Der Plan hat auch fast geklappt nur die Bands waren teilweise nicht das was ich erwartet hatte. Die Highlights waren wie erwartet Megaherz, Mono Inc. und natürlich Project Pitchfork.
Eine sehr positive Überraschung war Ost+Front, von denen hatte ich noch nicht viel gehört und diesmal zum ersten mal Live gesehen/gehört.
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Kommen wir zu den Enttäuschungen …
Erstens Stahlzeit: wenn das die Beste Rammstein Coverband ist, will ich nicht die schlechten hören. Die Show, ok, die war gut und warm 😉 Aber war eine 1:1 Kopie vom Original, haben die einen Pyrotechniker abgeworben? Der Sound war auch noch akzeptabel. Aber der Sänger, entweder war sein Mikro extrem schlecht eingestellt oder er wurde wirklich nur als Sänger genommen weil er eine “gewisse” Ähnlichkeit mit Till hat. (Alles meine ganz persönliche Meinung, #shitstorm )
Zweitens Joachim Witt: Teilweise war es wohl auch mein eigener Fehler, denn hätte ich mir im Vorfeld neuere Sachen von ihm angehört wäre er wohl nicht auf meiner Liste gelandet. Ich hatte fest mit Sachenà la “die Flut” gerechnet. Aber das was er da gebracht hatte war absolut nicht mein Geschmack, vor allem zu ruhig und sehr unverständlich, fast schon genuschelt. Und die sich wiederholenden auch genuschelten Monologe zwischen den Songs, Ich verstehe ja das man mit 67 Pausen zwischen den Songs braucht, aber die kann man besser überbrücken/überspielen (siehe z.B. Jagger). Deswegen waren wir nach fünf Liedern auch raus. Was wir dann draußen von den Editors noch mit bekamen, klang auf jeden Fall besser. (Alles meine ganz persönliche Meinung, #shitstorm2 )
Band-Fazit: Bei der Planung nicht nur auf die Beschreibungen schauen oder was man von den  Leuten in Erinnerung hat, sondern sich die Zeit nehmen doch noch mal in die aktuellen Sachen rein zuhören.

Merchandising:
Im Verhältnis zu anderen Konzerten waren auf dem Amphi sehr viel Händler. Das ist gut und schlecht zu gleich, gut für den Kleiderschrank, schlecht für die Geldbörse 😉
Aber, da es gerade als Mann oft schwer ist gute Klamotten zu finden und Klamotten auch das einzige sind was ich ungern im Netz kaufe. Musste man natürlich diese Situation und Auswahl ausnutzen und so wurde es diesmal richtig teuer 😉

Beute:
– 4 Hemden
– 1 TShirt
– 4 Tücher
– 2 Gürteltaschen
– 2 Beutel
– 1 Ausstechform
– 1 Figur
– 2 Plüchies
– 1 Rock

Fazit:
Amphi ist nicht Blackfeld und  Blackfield ist nicht Amphi.
Beide Festivals hatten ihre Vor-und Nachteile, aber solange es noch kein neues Blackfield gibt, ist Amphi eine Alternative.
Wahrscheinlich werden wir nächstes Jahr wieder dabei sein, aber die letzte Entscheidung wird wie immer das Lineup geben.

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