Film-Kritik “Mad Max Fury Road ”

2015 ist das Jahr der großen Reboots.
Der erste Reboot auf den ich extrem gespannt war: Mad Max Fury Road

Selbst verständlich habe ich die alten Mad Max Filme alle gesehen. Jeder auf seine Art klasse, auch wenn sie im Detail extrem unterschiedlich sind :
Mad Max – Ein Cop und Rache Roadmovie mit wenigen apokalyptischen Zügen.
Road Warrior – DER Endzeit-Film schlecht hin!
Thunderdome – Erst sehr gut, dann wird’s langweilig und zu Schluss kommt ein Aufguss von Road Warrior

Nach dem wir endlich Zeit hatten (nach RPC und Co.) ging es ins First-Class Kino im Cinemaxx, Mülheim und nach den Trailern für die anderen Reboots des Jahres, ging es endlich los in die Wastlands ….

Bevor ich weiter schreibe der übliche Satz :
!!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! – !!Spoiler Warnung!! -!!Spoiler Warnung!!

Frei ab 16 ?!?

Eine großen Sorgen war die Freigabe ab 16, vielleicht spielt hierbei auch rein, dass ich mich „Damals“ mit 16 in den ab 18 Freigegebenen „Road Warrior“ geschlichen hatte. Aber im Großen und Ganzen war er nicht so weichgespült wie ich befürchtet hatte. Es gab nur drei, vier Szenen wo man merkte, hier wurde die Kamera bewusst höher gehalten. Z.B. der Kaiserschnitt/Das Baby und Joe’s „Gesichtsverlust“ um nur zwei zu nennen. Aber es gibt bestimmt (hoffentlich) noch eine Unrated BR-Version …

Der Film ist schnell!

Verdammt schnell! So schnell, das man sich nach den ersten 30/45 Min. fragt wie kann man das Tempo aufrechterhalten, vor allem wenn dann schon viele Szenen aus dem Trailer schon passiert sind (Der Sturm).
Aber der Film schafft es!
Es gibt wenige ruhig, langsame Passagen, aber Längen kommen nie auf.
Die schwerer und Hoffnungslosigkeit der Endzeit fängt der Film sehr gut ein. Auch gut das es kein leichtes, übermäßig weich gespültes Happy End gibt, Klar gewinnen die Guten, aber nicht wie geplant sondern nur über Umwegen. Inc. das sich jemand freiwillig opfert für die größere Sache. Auch der (mögliche) Tod Furiosa hätte ins Gesamtbild gepasst, ihre Rettung wirkt etwas aufgesetzt und ist bestimmt auf Druck des Verleihs entstanden.

Die Optik

Man merkt das George Miller auf klassische Effekte und Stunts gesetzt hat. Wenn er CGIs benutzt hat, dann sehr subtile. Gefühlt war Charlize Theron’s Arm das größte CGI im ganzen Film.
Auch die Kamerafahrten wirken realistische und keine Minuten langen Rundflüge DURCH die Action.

Dasteller

Tom Hardy Darstellung des Max rieht sich in einer Linie mit dem alten Max, Snake Plissken und Riddick ein. Meine ich nur oder hatte er noch weniger Text als Arnie in T1?
Charlize Theron kommt als Kampf Amazone verdammt gut rüber, ich stehe auf Frauen, die einem den
Rücken freihalten, mit großkaliberigen Waffen.
Hugh Keays-Byrne kommt als Bösewicht zwar auch gut rüber, aber der Bullet Farmer wirkte doch noch etwas besser (irrer). BTW: Es ist der gleiche Schauspieler, welcher im ersten Mad Max Film 1979 mit „Toecutter“ schon mal den Bösewicht gespielt hatte.
Auch gut fand ich: früher gab es War Pipes, heute hat man einen ganzen Truck mit Drums und einer Gitarre mit Flammenwerfer um seine Truppen zu motivieren. Wäre so ein Truck nicht was für Megabosch ?

Fazit:

Das Beste Film des Jahres 2015!
Terminator: Genisys; Jurassic World und Andere werden sich ganz schön anstrengen müssen, um da mit zuhalten …

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